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VVCD Treffen 2013 in Mauern

25 Jahre Vespa Veteranen Club Deutschland  (VVCD) Treffen 2013 in Mauern

Am 12. bis 14. Juli 2013  hatte der Vespa Veteranen Club Deutschland unter dem Vorsitz von Karl Scharl zu seinem Jubiläumstreffen nach Mauern geladen. In den bestehenden 25 Jahren hatte sich der VVCD von ursprünglich 15 Gründungs-mitgliedern (einer davon war unser Hasi) auf mittlerweile stolze 247 Mitglieder entwickelt. Das angekündigte Programm versprach einiges für Liebhaber alter Roller. Aus Erzählungen einiger unsere Clubfreunde entnahm ich, dass die bisherigen Treffen alle hervorragend organisiert waren und somit war meine Neugierde für dieses Treffen geweckt.

 

Am Samstag nach dem Frühstück machten Margot und ich uns mit unseren 2 Rollern gemütlich auf den Weg. Vorbei an blühenden Wiesen und duftenden Erdbeerfeldern fuhren wir auf malerischen Nebenstrassen direkt nach Mauern. Das Treffen selbst fand etwas außerhalb von Mauern statt. Nachdem wir uns den Weg der letzten Kilometer durchgefragt hatten, erreichten wir gegen Mittag unser Ziel.

Das Vespatreffen fand stilecht in einem schön hergerichteten ehemaligen Vierkanthof statt. Es waren allerdings so viele Teilnehmer angereist, dass nicht alle Fahrzeuge im Innenhof Platz hatten und bereits auf der langen Zufahrt zum Hof Spalier standen.

 

Wir wurden mit einem großen Hallo von Hasi, Willi, Werner, Gerhard und Frau  begrüßt, die bereits zum Teil schon am Vortag angereist waren. Es gab zur Stärkung zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten und die Sonne meinte es gut mit uns.

Unter den zahlreichen Gästen aus dem gesamten Bundesgebiet erfreute mich ganz besonders das herzliche Wiedersehen mit meinem  Essener Freund Peter Witzel, den ich von zahlreichen früheren Vespa Treffen kannte und der mir einen Gruß aus der Heimat übermittelte. Bei zahlreichen Benzingesprächen verging die Zeit im Fluge, so dass sich plötzlich alle Teilnehmer in Bewegung setzten, um sich für den angekündigten Corso fertig zu machen.

 

Pünktlich um 15:00 setzte sich der gesamte Konvoi von gefühlten 500 Vespen in Bewegung. Es begann eine Rundfahrt von 65 km auf und ab durch eine malerische hügelige Landschaft, der sogenannten berühmten Hallertau (oder auch Holledau genannt). Nun muss man wissen, dass die Hallertau/Holledau das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt ist und von einem Netz von schmalen Wirtschaftswegen durchzogen wird, eine ideale Strecke für ein Vespa Corso. In diesem Gebiet wachsen die Hopfenpflanzen an  5 bis 6 Meter langen Drähten nach oben und es entsteht auf diese Weise eine beeindruckende Kulisse einer Märchenwelt. Diese Landschaft an der ich sonst immer nur im Auto auf der A9 vorbei gehetzt bin, einmal hautnah auf einer alten Vespa zu erleben, war für mich ein eindrucksvolles Erlebnis. Es wurde in einem angenehmen Tempo ohne Unterbrechungen gefahren und der gesamte Konvoi von Vespas blieb immer zusammen. Unterwegs wurden wir von zahlreichen Bewohnern der Ortschaften und Bauernhöfe wie ein siebtes Weltwunder anerkennend bestaunt. Nach ca. 1,5 Stunden endete die  Ausfahrt dort, wo sie begonnen hatte, auf dem Huberhopfenbauerninnenhof.

 

Inzwischen war auch Helga (die Frau von Hasi) mit ihrem Auto eingetroffen. Sie war so nett und hatte uns unser Zelt sowie unsere Schlafsäcke mitgebracht.

Auf einer extra bereitgestellten Zeltwiese direkt neben dem Vierkanthof schlugen wir schnell unser Zelt für die Übernachtung auf und widmeten uns den weiteren Sehenswürdigkeiten des Treffens.

 

In einem der Wirtschaftsräume des ehemaligen Bauernhofes war auch ein liebevolles Vespa-Museum eingerichtet, in dem es auch zwei Schmuckstücke von Hasi als Exponate zu bestaunen gab.

 

Die Zeit verging wie im Fluge und am frühen Abend fand der offizielle Teil der Veranstaltung mit Begrüßung der Teilnehmer sowie einiger einführenden Worte des Vorsitzenden statt. Anschließend begann die Verlosung der beiden Hauptpreise. Den ersten Preis, eine fast neue PX 125 hat mein Freund Peter Witzel unter tosendem Beifall in Empfang genommen.

 

Danach wurde der gemütliche Teil des Abends mit der Eröffnung des Büffets eingeleitet. Es gab ein vorzügliches Spanferkel und einen riesigen Nachtisch in Form einer Vespa zu genießen.

 

Wir ließen den Abend draußen im Innenhof bei einem lauen Sommerabendlüftchen mit den übrigen Münchener Vespa Oldtimerfreunden bei einem guten Glas Vino gemütlich ausklingen und zogen uns dann in unser Zelt zurück.

 

Am nächsten Morgen gab es ein zünftiges Weißwurstfrühstück und nachdem wir unser Zelt wieder abgebaut hatten, begann so langsam aber sicher der Abschied von allen Freunden und zahlreichen neuen Vespa Bekanntschaften.

 

Auf der Rückfahrt fuhren wir noch einen kleinen Umweg, um Karl’s Vespa-Museum zu bestaunen, welches ein echter Vespisti sich einfach nicht entgehen lassen sollte.

 

Wieder gut zuhause angekommen war unser Fazit:

Eine insgesamt gelungene Veranstaltung mit einer wunderschönen gemeinsamen Ausfahrt als besonderes Highlight, in einem schönen dem Anlass entsprechenden Ambiente.

Ein großes Kompliment und herzlichen Dank an die Organisatoren.

 

Harald.

 

 

 

 

 

 

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