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Anrollern 2012

Anrollern 20.05.2012

 

Zum diesjährigen Anrollern folgten wir der Einladung von Tom Hofbauer und seiner Frau Manuela, sie in Ihrem neuen Haus in Gmund am Tegernsee zu besuchen.

Am Sonntag den 20.05.2012 trafen wir uns um 10:00 Uhr beim Café Fausto in der wunderbar renovierten Krämerschen Kunstmühle in der Birkenleiten in München Giesing.

Als dann gegen halb elf endlich alle eingetroffen waren und ihren Kaffee getrunken hatten ging es um viertel vor elf los.

Eine bunte Wolke aus etwa 30 Vespas und Zweitaktdunst setzte sich in Richtung Tierpark in Bewegung. Der steile Tierparkberg brachte die kleinen und alten schon an ihre Grenzen. Aber alle schafften den Anstieg bravurös. Über Grünwald und Straßlach verließen wir die Münchner Einfallstraßen. Über Staats- und Nebenstraßen knatterten wir zum Deiniger Weiher, nach Holzhausen und Über Eulenschwang nach Sonnenham. Hier bogen wir nach Attenham ab und bogen in Richtung Thannig in einen geteerten Feldweg. Am Thanninger Weiher vorbei, durch Harmating, Föggenbeuren ging es nach Dietramszell. Hier wartete Tom schon sehnsüchtig auf uns. Wegen einiger Pannen musste hier eine kleine Pause eingelegt werden. Als alle Kisten wieder fit waren führte uns Tom bis zu sich nach Hause. Eine kurvige Bergauf- und Bergabstrecke führte uns nach Holzkirchen. Kurz vor der Ortstafel bogen wir nach Sufferloh ab. Wir schlängelten uns durch den Ort, am Taubenberg vorbei, durch Bernloh und Festenbach. Nach ca. zweieinhalb Stunden Fahrt kamen wir glücklich und durstig bei Tom zu Hause in Dürnbach an.

Nach großem „Hallo“ und dem Einsortieren der Maschinen in Garage und Vorgarten geleitete uns Manuela in den wunderschön hergerichteten Garten. Hier waren Stühle und Tische gedeckt worden, ein Grillfeuer loderte, ein Reh glotzte verwundert durch den Maschendrahtzaun, Bier und kalte Getränke waren bereitgestellt, die Sonne schien vom weiß-blauen Himmel. Einfach super!

Jeder suchte irgendwo einen Platz, wo er sich nieder ließ. Benzingespräche, fachgesimpeltes und organisatorisches wurde ausgiebig besprochen. Irgendwann fing einer an zu Grillen. Hier sollten wir feststellen, dass Tom und seine Familie noch eine große Salatauswahl vorbereitet hatten! Kurzum ein ungezwungener, lustiger Nachmittag nahm seinen Lauf.

Während alle im Fresskoma in der Sonne lagen gab es eine kurze Ansprache unseres Präsidenten. Er bedankte sich herzlich bei Manuela und Tom für die Einladung und verkündete um 15:45 Uhr Gruppenbild mit Vespa vor der Tür, 16:00 Uhr Abfahrt nach Hause.

Gesagt  -  getan!

Als wir gegen vier Uhr gen Gmund aufbrachen hatte sich die Sonne hinter einigen Wolken versteckt. Im Wochenend- und Ausflügler Verkehr in Gmund zog sich unsere Kolonne ziemlich auseinander. Einige verpassten die Ampelfase und danach auch den Abzweig Richtung Finsterwald. So geb es ein Durcheinander zwischen den ganzen Autos und unserem Rollercorso. In Hauserdörfl fiel mir schon auf, das einige Fahrzeuge fehlten. Da ich den Anschluss nicht verlieren wollte fuhr ich mal hinterher. In Schaftlach hielt ich an um zu sehen ob die Nachzügler den richtigen Weg eingeschlagen hatten, aber niemand kam. Nach endlosen Versuchen die jeweilig abtrünnigen zu erreichen, hatte ich es fast aufgegeben als ich den Andi Widmann zufällig traf. Wir warteten zusammen auf einen Rückruf. Robert meldete sich und erzählte er wäre mit Kelle Andi und Kiki in Bad Wiessee und wie es jetzt weiterginge. Ich erklärte ihm den Weg und sagte wir würden in Schaftlach am Bahnhof auf sie warten. Mittlerweile kamen Tom Und Manuela vorbei, die die anderen aus dem Tegernseer Tal heraus geführt hatten und in Richtung München entlassen hatten. Wir erzähltem ihm von der Misere und er machte sich auf den Heimweg. Als dann 10min. später das Telefon läutete, war Tom dran und erklärte mir dass die Abtrünnigen alle zu Ihm heim gefahren waren. Sie würden jetzt über die Bundesstraße nach München fahren. Wir hatten also eine halbe Stunde um sonst geartet. In dieser Zeit kurvte Robin vorbei, der sich Sorgen gemacht hatte wo wir denn abgeblieben waren. Er hatte sich von Peter die schnelle PX ausgeliehen, die anderen machten Station im 6km entfernten Sachsenkam vor einem Gasthof. Als wir diese Gruppe erreichten wurde das Wetter immer dunkler und wir hatten Angst noch nass zu werden. So war die Devise ausgegeben worden: „Auf dem direkten Weg heim!“ So fuhren wir über die Staatsstraße 2368 bis nach Unterhaching, nur unterbrochen von einem kurzen Tankstopp.

Nach etwa einer Stunde erreichten wir wieder die Mühle von der wir gestartet waren. Nach einer Verabschiedungsrunde und dem Bestaunen von Gerds toller Konstruktion zur Befestigung von Rollern auf seinem Anhänger, verabschiedeten wir uns und waren gegen sieben Uhr wieder zu Hause. Ich fiel nur noch auf die Couch und fiel in tiefen Schlaf. Was für ein toller Tag! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Manuela und Tom für dir super nette Gastfreundlichkeit!

Leider habe ich keine eigenen Fotos gemacht, aber wurde ja wie wild geknipst. Vielleicht könnt Ihr mir die Bilder einfach schicken und ich lade sie dann hier hoch!

Bis zum nächsten Clubabend!

 

Tobi

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