Startseite.gif

Eurovespa 2013

 

Eurovespa 2013 bzw. WorldVespaDays2013 in Hasselt, Belgien

 

Was gibts eigentlich in Hasselt, Belgien? Mayonnaise, Pommes Fritz (der alte Fritz, Preussenkönig, der die Bratkartoffeln erfand – deshalb heissen sie so), Pralinen, Kirschbier, Kopfsteinflaster?

Egal, können die was mit Eurovespa? Das Promovideo (youtube: “Vespa World Days 2013 Official promovideo” eintippen – wer will kann sich noch vom selben Account noch Tag 1-4 anschauen, ist nett) von 10/2012 sah irgendwie ansprechend aus .. und wir fahren ja eh hin! Denn es stand mal wieder, wie schön, ein Akrobatiktermin an. Das hat man gerne!

 

Anreise mitm Hofbauer-Tom war auf Achse geplant für Mittwochnachmittag Abfahrt. Beide auf T5. Meine schraddelige blaue T5 wollte ich nicht fahren, sondern unbedingt meine englische weisse O-Lack T5 – das sollte nur einen Tag vorher mit der Zulassung nicht klappen.. Naja, dann fahr ich gerne auf meiner 67er GT. Tom immer noch mit seiner roten T5, ist dann auch zeitlich gut gestartet .. nur hatte er 30km vor Minga einen Platten (Autobahnauffahrt!) und da kein E-Rad dabei … hat er sich vom Kumpel schnell seine blaue GT160 Spanierin bringen lassen. Also mit 50min Verspätung los. Ziel: Elsass, ein kleines Nest gleich bei Strassburg.

Wetter: Traumhaft Sonne. Fast zu schön um auf dem Bock rumzugammeln :)

Autobahn bis Ulm und dann quer Landstrasse rüber nach Strassburg. Schönes Flecken BRD da. Flammkuchen!! Ganz netter Gasthof/Hotel/Anwesen wars, Wirt besass im Schuppen eine 1. Serie V50, 2 PKs und eine Rohrlenker-Acma, Wirtin war am Rauchen mit frischem Baby aufm Arm und der Wirt bzw Besitzer und Koch vom Gestüt servierte draussen im Hof Vino satt und natürlich .. lange Meter Flammkuchen (wir hatten zwischendrin extra angerufen, der soll um 22:30 die Küche noch warm haben! :)

Naja, das ging jedenfalls schon mal gut los. 

Nächsten Tag dann über Luxemburg Stadt (nur kurzes Foto am Stadt-Obelisken gemacht) nach Genf. Das war ein stattlicher Ritt – glaub 620km warens. Davon Hälfte Autobahn. Da bist gut bedient bei immer 95-105kmh, obwohl die Landstrassen schon wirklich unstressig waren (wenig Ampeln + Dörfer), Regen auch immer mal.   

Im Genfer Vorort bei Freunden von Tom fürstlich bewirtet worden und die belgischen Gepflogenheiten sind besprochen worden. Wer wusste das Genf zwei Bürgermeister hat weil sich Flamen und Wallonen hassen aufs Blut und sich nicht eingigen konnten? 

Wie am Vorabend gab es für uns Trinkefixe auch wieder reichlich Vino..

Am Freitag waren es dann noch ganz entspannte 150km zum Treffen. Backsteinhäuser bzw Klinker reichlichst, sonst gibt es nix zu sagen. Einen Schaltzug musste ich wechseln (Tom hatte einen dabei..). Ansonsten liefen die 166er + 172er Malossis, business as usual, wie immer problemfrei. War auch eine gute Fügung mit den 60er Kisten zu fahren: das fährt einfach lässiger. Der Ritt ist viiiiiiel mehr Arbeit als auf T5 … aber dafür macht es im Herzen glücklicher! :) Vorallem zu einer Eurovespa.

Nun.

Mittags erreichten wir Hasselt bzw den Stadtkern mit dem “Vespa-Village”, ein Stadtplatz trappiert mit Fressbuden, Händlerständen, Bühne, Organisation. Sehr nett. Der restliche München-Club war auch schon da, neben den üblichen Verdächtigen die man (ich) immer auf EVs treffe. Später hätten wir nicht kommen dürfen. Servus, Hello und Moinsen! Freitag ist dann bis auf Begrüssung und Ratschen nicht mehr viel passiert .. gut, bis auf den arschcoolen Nighter vom örtlichen Club. Top! Ordentlich was getrunken, Liegestütze auf Dauer von Tom+Sonja, und hinterher noch in 2 Bars nähe unserem astreinen Holiday-Inn Hotel .. bis Sechs Uhr morgens. 

Gute Idee die vielen Drinks bis um Sechs morgens! Frühnachmittags aufstehen, uh ja Eurovespa – richtig! Erstmal reichlich was dinieren, ähm frühstücken. Dann in die Vespaausstellung (viel belgische Misa, war alles sehr nett gemacht, lag aber auch an der Location) .. und dann? Ach ja, genau – wir haben ja einen Auftrag! Akrobatikshow! Na dann los! Top organisiert mit reichlichst Security in orangenen Westen, direkt gegenüber dem Vespa-Village auf großen (richtig großem) Platz. Zuschaueranzahl keine Ahnung, vierstellig auf alle Fälle. Schöne Show haben wir gemacht, souverän wie immer :)

Nach unserer Show ab ins Hotel zum frisch machen und gleich wieder auf die Mopeten: Abfahrt zum Galaabend. 

Ja, da rollten keine Tränen mehr weil wir morgens die Ausfahrt verschlafen hatten – die ganze Gesellschaft rollerte geschlossen ab – lässig vierstellig Roller – zum Galaabend. 30min Fahrt, Wetter gut, Polizeischutz. 

Galaabend bestand aus .. Fressen! Einfach nur Dinner. Aber gutes Essen, schnelle Bedienung und alle in einer großen Halle. Passte. Ich Nostalgiker vermisse auf jeder der neuen VespaWorldDays natürlich diesen ganzen Eurovespa/FIV Quatsch von damals: Ehrungen, Ansprachen, bla bla, Christa Solbach tanzend im roten Kleid auf der Bühne (Wörthersee) usw usf. Nun, gibt’s nicht mehr und kommt auch nicht mehr. Vino gab es wie immer satt (wenn man sich von anderen Tischen noch welchen besorgt, hehe) und so kam irgendwann auch die Rückfahrt zum VespaVillage. Ja, wo geht’s denn jetzt hier zurück? Die gemeinsame Abfahrt unter Polizeieskorte haben wir jedenfalls schon versoffen! Aber man glaubt es nicht: die Rückfahrt war perfekt ausgeschildert! Top, an alles gedacht!

Karren ins Hotel und ab ins VespaVillage! Da war zwar immer mal wieder Regen, aber München war mit ihrem eigenen Freibier am trinken und es gab nette Bands, Fressbuden, Quatschereien … einfach mit der Vespa-Community abhängen. Am meisten hat mich da jedenfalls begeistert: im strömenden Regen (Bierchen in der Hand) vor der Band tanzen. Be easy, be cool – scheiss auf Regen – jetzt wird einer abgetanzt! Typ tanzt mit einer Sitzbank als Gitarre, eine 20jährige Freundin tanzt pitschnass im blauen kurzen Kleid .. und ähnliche Szenen spielten sich ab. Top! Hinterher gings noch in die Bar gegenüber. Sonja klettert noch am Vordach rum bis der Security-Fritze sie verblüfft runterzitiert.. 

Nächsten Tag, Sonntag, gab es noch einen Geschicklichkeitsparcour (auf dem gefühlt nur Robin mitgefahren ist..), dann die Roller ab in die Autos/Sprinter und mit Robins Touran easy nach Hause gefahren. Durchweg 240kmh, was sonst :)     

 

Fazit World-Vespa-Days-2013-Hasselt-Belgien:

(Auch wenn man es nicht erwartet .. hier kommt jetzt noch was mit Gehalt :)

- Super Organisation! 

- alles und mehr dabei was man auf einer EV erwartet  

- Personal satt und immer freundlich 

- Wetter so lala, aber ok

- Negatives: es sind wohl einige Roller nachts vor Hotels geklaut worden. Mei, kommt vor. Es gab aber einen top organisierten (Nummer auf Roller+Handgelenk) 24h bewachten Rollerparkplatz direkt am Vespa-Village. Dann haben sich natürlich wieder welche beschwert dass der nächste Zeltplatz ewig weit weg war – nun, alles geht nicht – Stichwort Cityrally. In Mantova 2014 oder Celle 2017 (Jeah! Entscheidung fiel am Sonntag in Hasselt) gibt es wieder Zeltplätze.

 

Die Messlatte EV (oder meinetwegen WVD) wurde richtig weit oben angepinnt! Da war echt alles gut gemacht, geplant und durchgeführt. Grüße und Dank nach Hasselt!

 

SPASS AM GAS

wünscht 

Eurer Kelle  

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>